Assistenzhunde

Was ist das?

Ein Assistenzhund bekommt eine Fachausbildung für Menschen mit der Erkrankung Narkolepsie. Da Narkolepsie sehr unterschiedliche Ausprägungen hat, wird jeder Assistenzhund speziell für seinen Menschen ausgebildet.

Wie kann der Narkolepsie-Assistenzhund helfen?

Auch hier geht es um die unterschiedlichen Ausprägungen der Narkolepsie.

Der Assistenzhund kann vor einer Schlafattacke oder einer Halluzination warnen. Für den Fall, dass der Narkoleptiker eingeschlafen ist, kann der Hund neben seinem Menschen wachen und allein durch seine Anwesenheit störende Menschen auf Abstand halten.

Er kann durch animierendes Lecken oder leichtes Knabbern, also durch „taktile“ Reize, den Narkoleptiker schneller wieder wach werden lassen und ihm sofort ein sicheres Gefühl vermitteln.

Bei Kataplexien kann der Hund stützend den Fall abmildern. Bei Halluzinationen kann der Assistenzhund durch sanften Druck von außen, wie z.B. auf den Schoß klettern, seinen Menschen wieder ins Hier und Jetzt zurückholen.

Wie funktioniert das?

Genaueres erfahren Sie auf der Seite der Interessengemeinschaft Assistenzhundeteams. Bei Fragen erreichen Sie dort einen Ansprechpartner.

von Sarah Zessin